Literatur



Störeffekte bei Immunoassays erkennen und vermeiden
LABORWELT Nr. 4/2005-Vol.6

Dr. Peter Rauch, Angela Zellmer, CANDOR Bioscience GmbH, Münster
Dipl.-Chem. Nico Dankbar, Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Münster
Dr. Christoph Specht, Para Bioscience GmbH, Gronau
Dr. Detlef Sperling, MACHEREY-NAGEL GmbH & Co. KG, Düren

Immunoassays sind analytische Labormethoden zum Nachweis unterschiedlicher Substanzen mit Hilfe von Antikörpern. Sie sind sehr weit verbreitet in bioanalytischen und biochemischen Laboratorien der Life Science-Branche. Zu ihnen gehören beispielsweise Labormethoden wie Enzyme-linked immunosorbent assays (ELISA) und Enzyme immunoassays (EIA), Western Blots, Radio immunoassays (RIA), Protein-Biochips, Immunohistochemie oder auch die Immuno-Polymerase chain reaction (Immuno-PCR). Bei allen Arten von Immunoassays kann der Nachweis des Analyten durch Störeffekte beeinflusst werden. Sehr häufig treten Kreuzreaktivitäten, unspezifische Bindungen und Matrixeffekte auf. Störer können in mehr oder weniger großen Konzentrationen in Realproben vorkommen und direkt mit den Analyten oder mit den Fänger- beziehungsweise Detektorantikörper interagieren. Durch Anwendung eines neuartigen Puffer (LowCross) können die meisten Störeffekte verhindert werden, indem die üblicherweise im Assay verwendeten Probenpuffer oder Antikörperverdünnungspuffer gegen LowCross-Puffer ausgetauscht werden. Hierdurch wird die Qualität der Assays und die Effizienz der Assayentwicklung verbessert.

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Genetic Engineering & Biotechnology News Jul 1 2008 (Vol. 28, No. 13)
Assay: Avoiding Interference in Immunoassays



IVD Technology March 2009
ASSAY DEVELOPMENT

Affinity discrimination to avoid interference in assays
 
 
 
 
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