Matrixeffekte
Matrixeffekte sind die Summe der Störeffekte aller Komponenten, die in einer Probe vorkommen, und die Messung des Zielanalyten beeinflussen.
Wenn die genaue molekulare Ursache einer Störung nicht bekannt ist, aber mit der Zusammensetzung der zu vermessenden Probe in Verbindung gebracht werden kann, spricht man im Allgemeinen von einem Matrixeffekt. Die Übergänge zwischen einzelnen Störeffekten sind fließend.
Für Matrixeffekte können „Anti-Animal-Antibodies“, heterophile Antikörper, endogene Störer oder Einflüsse der Viskosität, des pH-Wertes oder der Salzkonzentration verantwortlich sein.
Mitunter bezeichnen Autoren nur die Einflüsse von Viskosität, pH-Wert und der Salzkonzentration als Matrixeffekte. Dies entspricht eher der englischen Sprachregelung, die zwischen „interference“ als Oberbegriff und „matrix effects“ als einen Teilaspekt von interference klarer unterscheidet.




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